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Braveheart Battle 2019 – Skiarena-Silbersattel Steinach

24. März

EUR59

Das Braveheart Battle gilt als einer der härtesten Extrem-Hindernisläufe Deutschlands und als einer der anspruchsvollsten OCR Rennen europaweit. Der Lauf wird fast ausschließlich auf natürlichem Parcour ausgetragen. Überwiegend nationale, aber auch zunehmend europäische und internationale Cracks nehmen diese etwa 24 Masterchief-Kilometer lange Herausforderung an. Die Teilnehmerzahl ist auf 3500 begrenzt. Da ein Masterchief-Kilometer abhängig von der Festlegung des Masterchiefs 900 bis 1200 km lang sein kann, variiert die Länge der Strecke unter Umständen deutlich – und zwar nach oben!

Wo findet die Veranstaltung statt?

Im Jahr 2019 soll das Braveheart Battle das erste Mal im Skiresort Silbersattel stattfinden. Dabei handelt es sich um das größte Skigebiet in Thüringen. Hinzukommt, dass es die steilste Piste in ganz Deutschland besitzt.

Auf 500 bis 840 Höhenmeter muss man auf unbefestigtem und befestigtem Gelände etliche Hindernisse überqueren bzw. durchqueren. Am Ende wird man auch nass, da das Steinacher Naturbad durchquert werden muss. Dieses um die Jahreszeit bestimmt mit Eiswasser gefüllt ist.

Warum ist der Braveheart Battle nur was für die ganz Harten?

Fünf Stunden haben die Wahnsinnigen unter euch, die sich auf diese Strapazen einlassen, Zeit, das Ziel zu erreichen. Wer nach diesen fünf Stunden nicht das Ziel durchläuft, hat schlichtweg nicht bestanden. Keine Pussylanes, keine Trostpreise. Wer es jedoch packt, hat sich die „Medal of Honor“ mit der Kraft von Körper, Seele und Geist während der Strecke quasi selbst geschmiedet. Wer hier mitmacht, will`s wirklich wissen und wird keine Mühe scheuen, auch die härtesten Hindernisse wirklich zu erobern, ohne jeden Versuch, den leichteren Weg zu gehen. Für den Ruhm, für die Ehre, für die Freiheit! „Ganz oder gar nicht“ lautet die Devise bei den Bravehearts.

Wie sieht die Strecke aus?

Was bedeutet das konkret? Um ein echter Braveheart-Kämpfer zu sein reicht eine gute Kondition bei weitem nicht aus. Während des Laufs im Jahre 2012 erreichte zum Beispiel nur jeder fünfte Starter das Ziel.

In der Regel wird es nass, kalt und extrem dreckig. Neunzig Prozent der Strecke sind nicht asphaltiert. Das Eintauchen in die Welt des grenzwertig Möglichen erfordert verdammt viel Mut und Härte. Ihr müsst durch kaltes Wasser und kalten, meterhohen Schlamm waten. Durch enge und dunkle Rohre kriechen; extreme Steigungen – in beide Richtungen – bewältigen und ihr müsst XXL hohe Wände und Klettergerüste erklimmen, indem ihr euch hinaufhievt UND hinaufhieven lasst (6,5 Meter hohe Wände sind alleine nicht machbar, besonders hier ist Hilfsbereitschaft gefragt). Ihr müsst Gerüste bezwingen, indem ihr euch entlang hangelt, indem ihr auf allen Vieren darauf entlang rutscht und indem ihr waghalsig balanciert – nass-dreckig und demzufolge rutschig wie es darauf bereits ist und wie ihr es bereits seid.

Auf welche Bedingungen muss ich mich einstellen?

Da der Braveheart Battle der Tradition nach regelmäßig Anfang bis Mitte März ausgetragen wird, weiß man vorher nie genau, was einen erwartet, weil man nie weiß, wie das Wetter wird – und dieses kann im Vorfrühling so sehr variieren wie zu keiner anderen Jahreszeit. Vielleicht lauft ihr bei angenehmen 16 Grad durch überschwemmte Felder, vielleicht lauft ihr bei einem Grad durch tiefen Schnee. Nur eiserne Willensstärke wird euch voran bringen. Sind eure Nerven nicht aus Stahl, ist euch wegen mangelnder Voraussetzungen vor allem Glück zu wünschen!

Wird ein Hindernis ausgelassen oder nicht bezwungen, ist man disqualifiziert. Und dennoch geht es beim Braveheartbattle nicht um Bestzeiten und kräftige Ellenbogen. Gegenseitiger Respekt, auch und besonders bei gezeigter Schwäche, sowie Kameradschaft prägen seit der Premiere vor acht Jahren in Münnerheim in Oberfranken den Geist der Veranstaltung. Sportliche Fairness ist das oberste Gebot.

Die damalige Teilnehmerzahl von 1200 im Vergleich zur gut zweieinhalbfachen Menge in 2017 zeigt deutlich, wie sehr die Popularität dieses Wettkampfes gestiegen ist. Obwohl oder gerade weil die Veranstalter immer ihren harten aber fairen Spielregeln treu geblieben sind. Gestiegen ist auch die Zahl der Zuschauer. Geschlagene 20000 waren es im letzten Jahr. Dieser Lauf besitzt Volksfestcharakter mit Kultstatus, man will dabei gewesen sein! Zu Recht ist er jedes Jahr bereits mehrere Monate im Voraus ausgebucht. Der Braveheartbattle hat in der Vergangenheit in den Kategorien „Beste Hindernisse“ und „Härtester Hindernislauf je den zweiten, in der Kategorie „Beste Organisation“ den ersten Platz gewonnen.

Erstmalig wird in diesem Jahr parallel zur Veranstaltung am 10. März 2018 auch ein Cross-Lauf für Kinder im Alter von 9 bis 16 Jahren angeboten. Die Strecke ist auf vier Kilometer Naturstrecke begrenzt und mit coolen Hindernissen gespickt.

Wie kleide ich mich richtig?

Im März ist sehr wahrscheinlich lange und enganliegende Kompressionsbekleidung am besten geeignet, jedenfalls bei den zu erwartenden coolen Temperaturen. Eventuell bietet sich auch ein dünner Neoprenanzug mit kurzen Ärmeln und Beinen an. Checkt aber sicherheitshalber vorher die Wettervorhersage, um nicht bei 16 Grad und Sonnenschein vergeblich Muskelshirt oder Hot-Pans herbeizusehnen! Leichte, gripfeste und gleichzeitig stabile, strapazierfähige Laufschuhe sind ein Muss. Überprüft vorher deren Formbeständigkeit bei all-around Nässe, indem ihr durch tiefe Pfützen, Gräben und andere Gewässer lauft. Handschuhe, Knie- und Ellenbogenschützer sowie eine Kopfbedeckung (am besten auch aus Polyester damit es keinen Gehirnfrost gibt) sind unbedingt zu empfehlen. In einem kleinen leichten Rucksack sollten Wechselklamotten (> 2 x Socken) und Warm-up Kleidung verstaut werden können. Gegebenenfalls könnt ihr euch eine Trinkflasche an einem Gurt um den Bauch binden, erwartungsgemäß gibt es aber genügend Stationen mit Verpflegungsnachschub.

Wie bereite ich mich optimal vor?

Lauft! Absolviert immer ein, zwei Kilometer mehr als die offizielle Wettkampfstrecke erfordert, um euch sicher gewappnet zu fühlen. Messt nicht nur auf Tempo, sondern nutzt so vielseitige Strecken wie möglich. Lauft nach Möglichkeit also querfeldein, durchs Wasser, durch Sand und entlang von Waldpfaden, um euer Koordinationsvermögen zu optimieren. Trimm-Dich-Pfade können auch gut geeignet sein, zumal ihr alle paar hundert Meter euer Konditionstraining durch Kraftübungen unterbrechen solltet: Situps, Kniebeugen, Liegestütze, Hangelübungen. Taucht auch mal komplett im Wasser ab und lauft anschließend weiter, und robbt hier und da am Boden entlang. Beim Braveheartbattle werdet ihr dankbar sein, wenn ihr die denkbar unbequemsten Trainingsbedingungen durchexerziert habt! Denn nur dann habt ihr eine Chance.

Details

Datum:
24. März
Eintritt:
EUR59
Website:
http://www.braveheartbattle.de/

Weitere Angaben

Distanz
10-12km/20-24 km
Anzahl der Hindernisse
50
Teilnahmegebühr
ab 59 EUR

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