Essen vor dem Sport

Nicht zu unterschätzende Trainingsgrundlage

Die Verbesserung ihrer Leistung steht bei Sportlern immer ganz oben auf der Prioritätenliste. Gutes Essen vor dem Sport kann dabei helfen, die gesetzten Ziele zu erreichen und den Körper dabei unterstützen, sich nach dem Training schneller zu regenerieren. So kann die Leistung maximiert und Muskelschäden minimiert werden.

Essen vor dem Sport: die Kombination macht's aus

Einfach nur zu essen hilft allerdings wenig. Um das Beste aus sich herauszuholen sollte man eine Kombination aus Kohlenhydraten und Eiweiß zu sich nehmen. Das sorgt für ausreichend Energie während des Trainings, gibt den Muskeln aber auch genügend Nährstoffe, um sich danach schnell zu erholen.

Studien zufolge ist es dabei am günstigsten 2 Stunden vor dem Training zu essen. So hat der Körper genügend Zeit, alle Nährstoffe aufzunehmen und ausreichend Energie auszuschütten. Was aber sollte man vor dem Training essen? Wir haben eine Liste zusammengestellt, welche 9 Nahrungsmittel am besten als Mahlzeit vor dem Training geeignet sind.

  1. Bananen
    Bananen sind als perfekte Mahlzeit für nach dem Training bekannt. Da die enthaltenen Kohlenhydrate schnell vom Körper aufgenommen werden können, bieten Bananen aber auch eine hervorragende Quelle an Energie, die für das und während dem Training gebraucht wird. Das Kalium hilft daneben die Muskeln zu stärken, aufzubauen und zu reparieren. Bananen sind daher ein Allround-Snack, der zu jederzeit ohne schlechtes Gewissen genossen werden kann.
  1. Haferflocken
    Die berühmten Frühstücksflocken haben einen hohen Anteil an Ballaststoffen und setzen allmählich Kohlenhydrate frei, die in deinen Blutkreislauf gelangen. Das sorgt für einen regelmäßigen Energieschub während des Trainings. Zusätzlich enthält Hafer Vitamin B, das das Umwandeln von Kohlenhydraten noch unterstützt.
  1. Griechischer Joghurt mit Früchten
    Obst hat einen besonders hohen Anteil an Kohlenhydraten, was für Energie sorgt. Und griechischer Joghurt ist eine wahre Goldgrube an Protein. Schmeißt man diese beiden Nahrungsmittel zusammen, erhält man ein absolutes Powerfood, das daneben auch noch gut schmeckt. Protein entfaltet besonders nach dem Training seine ganze Stärke. Denn es verhindert Muskelschäden und hilft den Muskeln sich schnell zu erholen.
  1. Omelett
    Omeletts gehören zu den besten Nahrungsmitteln, die man vor dem Training zu sich nehmen kann. Eier sind eine tolle Quelle für Protein und Aminosäuren. Das Protein ist vor allem für seine Wirksamkeit für den Muskelaufbau bekannt. Daneben sind Omeletts besonderes vielfältig. Nahezu jedes Gemüse kann mit der Eimasse kombiniert und so zu einem leckeren Snack werden.
  1. Vollkornbrot/-toast
    Vollkorn bietet eine ganze Masse an Ballaststoffen. Daher sind Vollkorntoast oder -brot ein tolles Essen, um sich während des Trainings mit ausreichend Energie zu versorgen. Ähnlich wie bei Haferflocken wird bei Vollkorn ein stetiger Fluss an Kohlenhydraten freigesetzt. So verhinderst du, dass du dich nach halber Einheit müde und schlapp fühlst.
  1. Brauner Reis mit Hühnerbrust
    Das klassische Sportler-Essen, die Hühnerbrust, ist ein tolles Essen vor dem Sport. Neben Vollkorn und Hafer ist brauner Reis die beste Methode, um einen andauernden, konstanten Energieausschub zu garantieren. Brauner Reis bietet eine ganze Menge an Kohlenhydraten, die genau das erledigen. Daneben enthält brauner Reis nur wenig Fett und macht daher nicht müde. Die Kombination mit Hühnerbrust und etwas Gemüse als Beilage ist deshalb so bekannt, weil die Kombination aus Kohlenhydraten und Protein die perfekte Grundlage für ein erfolgreiches Training bietet – und zudem gut schmeckt.
  1. Koffein
    Wer sich nur schwer zu einem Training aufraffen kann, der sollte es mit einem Espresso versuchen. Das enthaltene Koffein gibt deinem Körper Energie, die du für dein Training nutzen kannst und hilft nebenbei Müdigkeit vorzubeugen. Koffein ist außerdem bekannt dafür, Kopfschmerzen vorzubeugen und die Fettverbrennung anzuregen.
  1. Apfelschnitze mit Erdnussbutter
    Die Kombination aus Apfel mit Erdnussbutter ist unter Sportlern weit bekannt und das aus gutem Grund. Äpfel liefern dem Körper, wie jede andere Frucht, notwendige Kohlenhydrate für genügend Energie. Und Erdnussbutter gehört dank des Proteins, der Vitamine und Mineralien zu den Superfoods. Kombiniert man die beiden erhält man nicht nur einen äußerst leckeren, sondern auch einen ausgesprochen gesunden und wirksamen Snack. Allerdings sollte man darauf achten, nur natürliche Erdnussbutter zu kaufen. Besonders bei Erdnussbuttern, die mit weniger Fettanteil angepriesen werden, haben oft einen viel höheren Anteil an Fruktose.
  1. Smoothies
    Frucht-Smoothies sind mittlerweile bei Jung und Alt beliebt, denn sie schmecken gut und gelten als gesund. Zu einem bestimmten Teil stimmt das auch, denn die enthaltenen Früchte liefern viele Kohlenhydrate und somit auch Energie. Daneben bestehen Früchte aber auch zu hohem Anteil an Glukose, also Fruchtzucker, was ebenfalls Müdigkeit vorbeugen und Energie geben kann. Allerdings sollte man darauf achten, nur den Smoothie zu sich zu nehmen. Die Nährstoffe gleichen einer ganzen Mahlzeit und sind somit als Essen vor dem Sport absolut ausreichend.

Das tolle an Nahrungsmitteln, die vor einem Training genossen werden können, ist, dass man unzählige Kombinationsmöglichkeiten hat und sie fast nach Belieben miteinander gemixt werden können. Als Essen vor dem Sport in aller Frühe kann man beispielsweise ein Omelett mit Vollkorntoast oder eine Schüssel Haferflocken mit Bananen genießen. Dazu einen Espresso und man hat genügend Power für das kommende Training.

Als kleiner Tipp sei mitgegeben, dass immer eine Tüte Erdnüsse in der Sporttasche sein sollte. Denn Erdnüsse sind eine tolle Quelle an Protein und Energie für zwischendurch. Auch Protein-Shakes sind eine gute Alternative, vor allem, wenn die Zeit nicht reicht oder man unterwegs ist. Dennoch ist es natürlich immer besser, sich gesund zu ernähren.

Falls du weitere Empfehlungen hast, was sich als Essen vor dem Sport eignet, dann hinterlasse uns einen Kommentar und erzähle uns, was auf deiner Ernährungsliste ganz oben steht.

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